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Klimaneutralität in Hamburg: So wird das nichts mit dem Klimaziel

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Bis 2040 will Hamburg klimaneutral sein. Neue Zahlen zum CO₂-Ausstoß zeigen: Schon das Etappenziel 2030 könnte die Stadt verfehlen - besonders ein Sektor hinkt hinterher.

Aktualisiert am 14. April 2026, 8:27 Uhr

Artikelzusammenfassung

Hamburg wird sein Klimaziel für 2030 wahrscheinlich verfehlen, da die CO₂-Reduktion nur bei gut 50 Prozent liegt, statt der angestrebten 70 Prozent. Der Anstieg 2024 resultierte hauptsächlich aus der Industrieproduktion und dem Straßenverkehr, während Privathaushalte und kleinere Unternehmen weniger CO₂ ausstießen. Besonders der Verkehrssektor entwickelt sich ungünstig, mit nur einem Rückgang um 37 Prozent seit 1990. Die Fernwärmeerzeugung soll durch die Abschaltung von Kohlekraftwerken verbessert werden, aber das reicht wohl nicht aus, um das Ziel zu erreichen. Hamburg hat sich langfristig verpflichtet, bis 2040 nahezu CO₂-neutral zu sein, was eine deutlich schnellere Reduktion erfordert.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Hamburg im Dunst: Neue Zahlen zeigen, dass die CO₂-Reduktion in der Stadt nicht schnell genug vorankommt - um die selbst gesteckten Klimaziele zu erreichen, müsste Hamburg jetzt aufs Tempo drücken. © Martin Elsen/​Euroluftbild/​Ullstein Bild

Hamburg wird sein selbst gewähltes Klimaziel für das Jahr 2030 wahrscheinlich verfehlen. Das ergibt sich aus der sogenannten Verursacherbilanz für das Treibhausgas CO₂ im Jahr 2024, die das Statistische Landesamt jetzt erstellt hat. Der Hamburger Klimaplan sieht vor, den Kohlendioxidausstoß der Stadt bis 2030 gegenüber 1990 um 70 Prozent zu vermindern. Der Trend seit Mitte der 2010er-Jahre, den die jüngste Statistik ein weiteres Mal bestätigt, deutet aber nur auf eine Reduktion von gut 50 Prozent hin. 2024 hat der CO₂-Ausstoß gegenüber dem Vorjahr sogar geringfügig zugenommen.

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