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In Griechenland startete für den LASK am Dienstagabend das Abenteuer Champions League. Nach elf Europacup-Auswärtsniederlagen in Folge wollten die Linzer gegen AEK Athen endlich wieder anschreiben. Daraus wurde nichts: Der österreichische Meister unterlag mit 0:1 und kassierte damit die zwölfte Pleite in Serie auf internationalem Boden. Der österreichische Meister erwischte einen holprigen Start. Luka Jovic, der vor sechs Jahren noch für Real Madrid auf Torejagd ging, wurde im Strafraum freigespielt, traf allerdings nur den Kopf von LASK-Goalie Lukas Jungwirth. In der stimmgewaltigen Allwyn Arena benötigten die Gäste etwas Zeit, um Sicherheit zu gewinnen. Gerade als der LASK besser in die Partie fand und mehr Kontrolle übernahm, schlug AEK zu. Melayro Bogarde foulte Aboubakary Koita knapp vor dem Strafraum. Den fälligen Freistoß verwandelte Razvan Marin unhaltbar für Jungwirth im Tormanneck - 0:1 (21.). Moment der Entscheidung: Der Freistoß von Marin senkt sich unhaltbar ins Kreuzeck. Der Rückstand hinterließ Wirkung. AEK bekam Oberwasser und übernahm zunehmend die Kontrolle. Bogarde vertändelte am Mittelkreis als letzter Mann den Ball, Barnabas Varga stürmte auf das Tor der Linzer zu, ehe Xavier Mbuyamba in letzter Sekunde noch klären konnte (36.). Offensiv blieb der österreichische Meister in der ersten Hälfte weitgehend harmlos. Nur einmal wurde es vor dem Tor der Griechen wirklich gefährlich: Christoph Lang scheiterte aus spitzem Winkel an AEK-Goalie Alberto Brignoli. Kurz vor der Pause bot sich den Athenern sogar die Chance, ihre Führung auszubauen. Varga köpfelte nach einem Freistoß nur knapp über das Tor (45+1.). Der LASK ging mit einem knappen Rückstand in die Kabine und musste sich nach dem Seitenwechsel deutlich steigern, um in Athen noch etwas mitzunehmen. Die erste Chance nach Wiederanpfiff gehörte den Linzern. Kapitän Sascha Horvath scheiterte am toll reagierenden Brignoli (49.). Wenig später hatten die Gäste Glück: Ein Kopfballtor von Jovic wurde wegen Abseits aberkannt (64.). Doch auch danach fand der LASK offensiv nur selten Lösungen. Mit der Einwechslung von Sasa Kalajdzic wollte Trainer Didi Kühbauer für mehr Durchschlagskraft im Angriff sorgen. Die Linzer erhöhten das Risiko, AEK bekam dadurch Räume für Konter. Zini und Koita ließen dabei gute Möglichkeiten auf die Entscheidung aus. So eröffnete sich dem LASK doch noch die große Chance auf den Ausgleich. Kalajdzic kam zum Kopfball, setzte diesen aber knapp über das Tor. Mehr sollte nicht gelingen. Der österreichische Meister blieb über weite Strecken offensiv zu harmlos und musste sich AEK letztlich verdient geschlagen geben. Für den LASK geht es in der Königsklasse am 14. Oktober weiter. Dann wartet im eigenen Stadion mit dem englischen Top-Klub Liverpool ein ganz anderes Kaliber.Champions League: Traum-Freistoß zur Führung
LASK offensiv harmlos
Glück für den LASK und Riesenchance auf den Ausgleich
Nächster Gegner: Liverpool